Fortschreibung /Schulprogramm der Schmöckwitzer Inselschule (09G29)

Schulprogramm

Schmöckwitzer Insel-Schule

Fortschreibung

Überarbeitet und Stand vom 30. September 2016

Inhaltsverzeichnis 1
1. Vorwort 3
2. Rahmenbedingungen 4
2.1 Schulspezifische Rahmenbedingungen 4
2.2 Ausstattung 5
2.3 Kooperationen mit außerschulischen Partnern 5
3. Leitziele 6
3.1 Leitziel 1 6
3.2 Leitziel 2 7
3.3 Leitziel 3 9
3.4 Leitziel 4 11
3.5 Leitziel 5 12
3.6 Leitziel 6 15
3.7 Leitziel 7 18
3.8 Leitziel 8 18
4. Projekte 19
4.1 Gute und gesunde Schule 19
4.2 Schuljahresprojekt 19
4.3 Klassenreisen 20
5. Ergebnisse 20
5.1 Übergang Oberschule 20
5.2 Vera 21
5.3 Schulinspektion 2011 22
6. Entwicklungsvorhaben 24

Impressum

Name:                                    Schmöckwitzer Insel-Schule (09G29)

Anschrift:                                Adlergestell 776, 12 527 Berlin

Tel.                                         030 - 67 58 444

Fax                                          030 - 67 58 888

Internet:                                 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Schulleitung               
Rektorin:                                Kerstin Sander

Konrektorin (beauftragt):      Dagmar Bröckl

Leitung Ganztagsbereich:      Thomas Herbrich

Sekretärin:                             Kerstin Dobrick

Hausmeister:                          Sven Karge

Autoren und Redaktionsgruppe:      
Frau Buchmann, Frau Fleischer, Frau Herden, Frau Ihme, Frau Kuschke, Frau Müncheberg, Frau Neumann, Frau Poeck, Frau Ritter, Frau Sander, Frau Schulze, Frau Winkler, Frau Zeitlow

Fortschreibung:                     
Steuergruppe:                        Frau Bröckl, Frau Heinrich, Frau Ritter, Herr Ryll, Frau Sander

  1. 1.Vorwort

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichwohl für beiderlei Geschlecht.

Schulentwicklung ist ein planmäßiger, langfristiger Prozess, den wir als Schulgemeinschaft aktiv steuern. Mit unserem Schulprogramm informieren wird über gemeinsame Ziele und pädagogische Grundideen sowie über schulische Schwerpunkte und Entwicklungsvorhaben. Es ist nicht abgeschlossen, sondern ständigen Veränderungen unterworfen und wird auch in den nächsten Jahren immer wieder den aktuellen Erfordernissen angepasst.

Wir verstehen die Schmöckwitzer Insel-Schule als Lern- und Arbeitsort der Schüler, Lehrer und Erzieher. Eine optimale Förderung der Schüler erreichen wir durch eine enge Verzahnung von Unterricht und Betreuung sowie einer teamorientierten Zusammenarbeit zwischen Erziehern und Lehrern. Die lange gemeinsame Zeit an der Schule fördert die Zugehörigkeit zur Schulgemeinschaft.

Seit Beginn der Schulprogrammarbeit haben sich Veränderungen ergeben, die wir kontinuierlich einarbeiten. Ein Ziel für die kommenden Jahre ist die Implementierung des neuen Rahmenlehrplans, der ab 2017/18 unterrichtswirksam sein soll.

2. Rahmenbedingungen

2.1 Schulspezifische Rahmenbedingungen

Unsere Schule ist eine bezirksoffene, 1,5-zügige, sechsjährige Grundschule. 75 % der Kinder nehmen das Angebot des offenen Ganztagsbetriebs an. Der hohe Anteil von Kindern im Offenen Ganztagsbetrieb wirkt sich positiv auf das Schulklima aus. Das zeigt sich an dem respektvollen Umgang miteinander und der sozialen Kompetenz unser Schüler.

Schüler:

An unserer Schule lernen derzeit ca. 200 Schüler aus über 20 Nationen in neun Regelklassen und zwei Lerngruppen für Neuzugänge.

Das Einzugsgebiet unserer Schule ist weitläufig und reicht aufgrund unserer geographischen Lage bis in das Bundesland Brandenburg hinein. Für das Erreichen der Schule sind unsere Schüler zu einem großen Teil auf den Öffentlichen Nahverkehrsbund Berlin/Brandenburg angewiesen.

Besonderer gezielter Förderung bedürfen ungefähr zehn Prozent unserer Schüler.

Im Schuljahr 2012/13 wurden an unserer Schule zwei Lerngruppen für Neuzugänge eingerichtet. Diese Sprachlerngruppen werden von fast allen Kindern besucht, die neu in Deutschland sind und die Sprache kaum oder gar nicht beherrschen.

Wesentliche Aufgabe des Unterrichts in diesen Lerngruppen ist die Vermittlung des Deutschen als Zweitsprache sowie die Eingliederung in unser Schulsystem und unsere Gemeinschaft. Der Übergang in die Regelklassen wird je nach Sprachkompetenz und Entwicklung der Kinder, nach erfolgreichen Test für das Sprachniveau A2 entsprechend den Richtlinien der CEFR (Common European Framework of Reference for Languages ) und nach einer gelungenen Probezeit gestaltet. Sollte es für einzelne Schüler nach dem Übergang in die Regelklassen weiteren Förderbedarf geben, so erhalten diese einen individuellen Förderplan.

Lehrer:

Unsere Schüler werden von ca. 14 Lehrern und neun Erziehern unterrichtet und betreut. Die Klassenlehrer führen in der Regel ihre Klassen für drei Jahre. Die Klassen 1 - 3 werden überwiegend von ausgebildeten LuK-Lehrer geleitet und die Klassen 4 - 6 von Kollegen, die auch für die Sekundarstufe I ausgebildet sind.


2.2 Ausstattung:

Unsere Schule verfügt über zwei Gebäude. Neben den Klassenräumen gibt es zwei Räume für die Lerngruppen der Neuzugänge, drei Horträume, welche in den Klassenstufen 1 - 4 auch am Vormittag im Unterricht auch als Teilungsräume genutzt werden.

Wir haben einen Computerraum, einen Musik-/Medienraum, einen Kunstraum, einen NAWI-Raum, der gleichzeitig als Klassenraum genutzt wird, und einen Förderraum. Des Weiteren stehen uns eine Turnhalle, eine Mensa, eine Schülerbibliothek und ein Schulhof mit verschiedenen Spielgeräten zur Verfügung.

In den letzten Jahren entstanden auf dem Schulhof verschiedene zusätzliche Bewegungsangebote für unsere Schüler:

  • eine Kletterspinne,
  • ein Fußballplatz mit umweltfreundlichem Belag,
  • eine Rutsche,
  • ein Sitzdrache,
  • ein Schachfeld,
  • ein Weidendom,
  • eine zusätzliche Tischtennisplatte,
  • eine Spielausleihe.

2.3 Kooperationen mit außerschulischen Partnern

Aufgrund unserer besonderen geographischen Lage bestehen Kooperationen mit Vereinen aus dem Bereich des Wassersportes:

und anderen ortsansässigen Vereinen:

  • SV Schmöckwitz-Eichwalde,
    • Eisbären Berlin,
  • priMus Musikschule,
  • Freilandlabor Kaniswall.


3. Leitziele

3.1 Leitziel 1

Wir pflegen an unserer Schule ein positives Schulklima, deshalb legen wir Wert auf einen höflichen, respektvollen, vertrauensvollen und gewaltfreien Umgang miteinander.

Es ist uns wichtig, dass sich unsere Schüler in ihrer Unterschiedlichkeit akzeptieren. Wir unterstützen sie in ihrer individuellen Persönlichkeitsentwicklung.

Die Schmöckwitzer Insel-Schule ist eine verlässliche Halbtagsgrundschule mit Offenem Ganztagsbetrieb. Seit dem Schuljahr 2011/12 lernen unsere Schüler in jahrgangsbezogenen Klassen.

Das Schulgebäude ist ab 7.30 Uhr für alle Kinder geöffnet. Die Schüler können ab diesem Zeitpunkt in ihre Klassenräume, um sich in Ruhe auf den Unterricht vorzubereiten. Die Stundenlänge beträgt in der Regel 45 Minuten.

Eine zentrale Stellung kommt den Klassenlehrern zu. Sie sind die Hauptansprechpartner für Schüler und Eltern, beraten in Übereinstimmung mit den unterrichtenden Fachlehrern hinsichtlich des Arbeits- und Sozialverhaltens, der Lern- und Leistungsentwicklung und der Schullaufbahnplanung.

Nach den gegebenen Möglichkeiten ist in die Unterrichtsplanung der Religions- und Lebenskundeunterricht eingebettet, welcher an unserer Schule fakultativ angeboten wird.

Für das tägliche Miteinander gelten folgende Grundrechte:

            1. Alle Schüler haben das Recht, ungestört zu lernen.

            2. Alle Lehrer haben das Recht, ungestört zu unterrichten.

            3. An unserer Schule haben alle das Recht, fair behandelt zu werden.

            4. An unserer Schule haben alle das Recht, gesund und unverletzt zu bleiben.

            5. An unserer Schule wird das Eigentum aller geachtet.

            6. An unserer Schule haben alle das Recht, auf eine saubere Umgebung.

Um dies zu erreichen, halten wir uns an folgende REGELN:

l         Wir achten alle auf Pünktlichkeit.

l         Wir stören den Unterricht nicht.

l         Wir gehen freundlich und höflich miteinander um und wir beleidigen uns
            nicht.

l         Wir schlichten jeden Streit mit Worten.

l         Wir sorgen für eine erholsame Atmosphäre in den Pausen.

l         Wir sorgen für Sauberkeit und Ordnung.

l         Wir rennen im Schulhaus nicht, damit wir uns und andere nicht gefährden.

Der Erwerb sozialer Kompetenz wird unter dem Stichwort „Soziales Lernen" verstanden. Unsere Schule wird als Lernort zur Erlangung sozialer Kompetenzen wie Selbstwahrnehmung und Einfühlungsvermögen, Umgang mit Stress und negativen Emotionen und Befähigung zu positiver Kommunikation wahr- und angenommen.

Die Stärkung der Fähigkeiten im Umgang miteinander wird z.B. im Sozialen Lernen durch folgende Methoden eingeübt:

l         Konfliktlösung mit Hilfe neutraler Personen,

l         freiwilliges Vermittlungsgespräch,

l         Lösungsfindung, mit der alle Streitparteien einverstanden sind,

l         Gesprächsführung nach bestimmten Regeln.

3.2 Leitziel 2

Wir helfen den Kindern, Kompetenzen zu erwerben und zu entwickeln, die es ihnen ermöglichen, sich im Leben zurechtzufinden und eigene Wege zu gehen.

Das Schulgesetz und die Rahmenlehrpläne bilden die Grundlage des Lehrens, Lernens und Leistens an unserer Schule. Der hier vorgegebene Rahmen wird von den Lehrern und allen an Schule Beteiligten entsprechend unserer Möglichkeiten umgesetzt.

Getroffene Absprachen in Schulkonferenzen, Gesamtkonferenzen sowie Fachkonferenzen beziehen sich ebenso auf Inhalte wie auch auf die Leistungsbewertung.

Erfolgreich lernen können Kinder jedoch nur, wenn die Anforderungen auch ihre individuellen Möglichkeiten berücksichtigen. Hier greifen innere und äußere Differenzierungen und Förderungen.

Dazu dienen: Gruppen- und Partnerarbeit, Teilungsunterricht, differenzierte Aufgabenstellungen, Arbeit mit Tages- und Wochenplänen, Projekte (auch fächerüber-greifend) sowie die Vermittlung von Methoden zum eigenverantwortlichen Lernen.

Um die Schüler auf das kommende Schuljahr gut einzustimmen, führen wir in der ersten Schulwoche eine Projektwoche mit folgender Struktur durch:

Montag:          Begrüßung durch die Schulleitung und anschließendem gemeinsamen Singen,
                        danach jahrgangsübergreifend für die Klassenstufen 1 - 3 und 4 - 6                                 Zweifelderballturniere in altersgemischten Teams

Dienstag:        Exkursionstag zur freien Verfügung für alle Klassen,

Mittwoch:       alternatives Sportfest für die ganze Schule,

Donnerstag:    Probe (Klassenstufe 2) für das Einschulungsprogramm,

                        Klassenstufe 3 Unterrichtsgang im Bereich Sachkunde,

                       Klassen 4 - 6 Methodentraining,

Freitag:           1. + 2. Stunde mit dem Klassenleiter, danach Soziales Lernen.

Großen Wert legen wir auch auf die Selbsteinschätzung der Schüler sowie auf die Kontrolle durch Partnerarbeit.

An unserer Schule werden in allen Fachkonferenzen Kompetenzen und Lernstrategien für die entsprechenden Rahmenlehrpläne erarbeitet und im pädagogischen Alltag umgesetzt und reflektiert. In den schulischen Gremien (Gesamt-konferenz, Schulkonferenz) werden diese vorgestellt und erläutert.

Ein zentrales Anliegen ist die Steigerung der Lesekompetenz. Sie findet bei der Entwicklung des schulinternen Curriculums in allen Fächern Berücksichtigung.

Dazu gehören:

l Steigerung der Lesemotivation und des Leseinteresses (emotionale Dimension),

l Verbesserung der Lesetechnik (korrekte Decodierung, flüssiges und sinnbetontes
   Lesen),

l Steigerung der kognitiven Textverarbeitungskompetenz (Lese- und Lernstrategien),

l Besondere Förderung schwacher Leser.

Traditionell findet jedes Jahr im November der Vorlesewettbewerb unserer Schule statt.

Daran beteiligen sich die Schüler der Klassen 4 - 6. Der Sieger kann am Wettbewerb auf Bezirksebene teil.


3.3 Leitziel 3

Uns ist es wichtig, die Individualität jedes Kindes zu erkennen und zu fördern. Deshalb unterbreiten wir vielfältige Lernangebote. Wir wollen dadurch eine hohe Lernmotivation erreichen und Leistungsbereitschaft entwickeln.

Um Kinder hinreichend fördern zu können, müssen Begabungen, aber auch Entwicklungsverzögerungen und Lernschwierigkeiten rechtzeitig erkannt werden und in verschiedenen schulischen Bereichen gefördert werden.

Die Kenntnis von:

- typischen Schwierigkeiten im fachlichen Lernen,

- entwicklungspsychologischen Besonderheiten,

- Überforderungen und/oder Unterforderungen,

- beeinflussenden persönlichen Krisen der Kinder sowie

- spezifischen Schwierigkeiten für die Lernentwicklung (LRS, Dyskalkulie u.a.)

ermöglichen eine erfolgsorientierte Entwicklung jedes Kindes. Die individuelle Förderung berücksichtigt eigene Möglichkeiten, Wünsche sowie Emotionen der Kinder und ermöglicht somit eine hohe Lernmotivation und Leistungsbereitschaft.

Lernstandserhebungen

Schüler mit großen Rechtschreibschwierigkeiten werden vom Fachlehrer für eine Einzelförderung vorgeschlagen. Nach einem standardisierten Testverfahren auf Grundlage des Würzburger orthografischen Trainings (WorT) wird die weitere Förderung festgelegt. Das erfordert eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrern.

Der Schulpsychologische Dienst, Therapeuten und Schulhelfer unterstützen nach entsprechenden Anträgen und Untersuchungen unsere Arbeit.

Nach der Aufnahme der Lernanfänger in die Schule erfolgt in den ersten Wochen eine Lernstandserhebung. Dadurch erfahren die Lehrer und Erzieher die Lernausgangslage für ihre differenzierte Arbeit mit den Schülern.

Zwischen den Oktoberferien und dem Beginn des zweiten Schulhalbjahres laden wir eine ortsansässige Sprachwissenschaftlerin zur Unterrichtshospitation in die ersten Klassen ein, die den Kollegen Empfehlungen gibt und sie berät hinsichtlich im Sprech -und Sprachbereich auffälliger Kinder.

Im Frühjahr wird in den Jahrgangsstufen 1 - 4 der Deutsche Rechtschreibtest (DRT) durchgeführt, um die Qualität der Schreibstrategien erfassen und somit Übungsschwerpunkte individuell festlegen zu können (z.B. Groß- und Kleinschreibung, Dehnung/Dopplung, Ableitungen).

Medien

Eigenverantwortliches Lernen schließt auch den fachgerechten Umgang mit Medien aller Art ein. Das zu ermöglichen ist ein besonderes Anliegen unserer Schule. Der Umgang mit neuen Medien gehört heute zur Lebenswirklichkeit in unserer Gesellschaft. Deshalb führen wir Schüler an die sinnvolle Nutzung des Computers und des Internets heran. Dies geschieht für alle Klassen in regelmäßig stattfindenden Unterrichtsstunden am Computer, welche sowohl die Nutzung von Lernsoftware als auch den Umgang mit Textverarbeitungsprogrammen beinhalten. Ab der Klassenstufe 4 erhalten die Kinder die Möglichkeit, einen Tastenschreibkurs unter Anleitung eines ausgebildeten Fachtrainers aus unserem Kollegium zu absolvieren. In den Klassenstufen 5 und 6 stehen Präsentationsmethoden wie Power Point, Recherche und Quellenanalyse im Vordergrund. Außerdem steht unseren Kindern eine umfangreiche Schulbibliothek zur Verfügung.

Insgesamt möchten wir den Schülern breitgefächerte Lernangebote (sozial, sportlich, musikalisch, künstlerisch, mathematisch, naturwissenschaftlich und sprachlich) sowohl im Unterricht als auch im Nachmittagsbereich bieten (siehe Leitziel 5).

Förderunterricht findet sowohl unterrichtsbegleitend als auch in zusätzlichen Förderstunden statt.

Neigungsbezogene Förderung

Wir wollen die Kreativität und die musisch-künstlerischen Neigungen und Begabungen aller Schülerinnen und Schüler ausbilden und fördern. In den ersten und zweiten Klassen lernen die Kinder im Musikunterricht Blockflöte spielen. In der dritten Klasse dann Ukulele. Für die Klassen 2 bis 4 wird ein Schulchor angeboten. In Klasse 5 und 6 werden die Profilstunden für ein erweitertes Sport-, Theater- und Kunstangebot genutzt. Motivierte Sprecher, Sänger, Instrumentalisten und Sportinteressierte werden gefördert und erhalten zu schulischen und außerschulischen Höhepunkten die Möglichkeit, ihr Können zu zeigen.

Zusätzlich wird durch die Musikschule Primus das Instrumentenkarussell für die SAPh kostenpflichtig angeboten. Dort können die Kinder z.B. Klavier, Keyboard, Gitarre, Blockflöte oder Percussion-Instrumente erlernen.


3.4 Leitziel 4

Außerhalb der Unterrichtszeit findet eine zuverlässige Betreuung der Schüler durch qualifizierte fest angestellte Erzieher statt.

Im Team des Offenen Ganztagsbetriebs (OGB) arbeiten zehn Erzieher. Ziel unserer Arbeit ist es, den Kindern soziale Verhaltensweisen zu vermitteln und die Kinder zu befähigen, ihre Nachmittage selbst sinnvoll und abwechslungsreich zu gestalten. Im OGB können sie sich sicher und geborgen fühlen. Wir bieten ihnen den notwendigen Ausgleich zum Schulalltag.

Ein besonderer Schwerpunkt unserer Arbeit ist das soziale Lernen. Die Kinder sollen lernen, Freundschaften zu schließen, die Interessen anderer zu akzeptieren, Konflikte gewaltfrei zu bewältigen und gegenseitige Rücksichtnahme und Toleranz zu üben.

Schüler ohne Betreuungsvertrag werden im Rahmen der verlässlichen Halbtagsgrundschule im Zeitrahmen von 7.30 Uhr - 13.30 Uhr in der Hortgruppe betreut. So bleibt der Kontakt zum Klassenverband erhalten.

In den Klassenstufen 1-3 arbeiten in altershomogenen Gruppen in den Klassen 4-6 in jahrgangsübergreifenden Gruppen

An einem Tag in der Woche gibt es offene Angebote für alle Hortkinder. Hier können sie die Angebote wählen, die ihren Interessen und Neigungen entsprechen.

Jedes Schuljahr legen wir einen Wochentag als Gruppentag fest. An diesem Tag gibt es für die Klassen 1 - 4 keine Hausaufgaben für den darauffolgenden Tag. Wir haben Zeit für Unternehmungen (Kino, Theater, Schwimmen, Ausflüge ins FEZ, Picknick im Wald usw.) und feiern an diesen Tagen unsere Höhepunkte und Feste (Zuckertütenfest, Herbstfest ....). Unser Wunsch im Interesse der Kinder ist es, das alle Kinder am Gruppentag bis 16.00 Uhr bleiben, um an den Unternehmungen und Festen teilzunehmen.

Jedem Kind wird die Möglichkeit geboten, seine Hausaufgaben zu erledigen. Diese müssen so erteilt werden, dass sie von jedem Kind selbständig und ohne Hilfe erledigt werden können. Die endgültige Kontrolle der Hausaufgaben erfolgt durch den Lehrer oder die Lehrerin.

Der OGB ist in der Ferienzeit geöffnet. Ausnahmen bilden die Schließzeiten in den Weihnachtsferien und an Brücken- und Studientagen. Die Sommerferien werden in einer Kooperation mit den Gemeinschaftsschulen aus Grünau und Adlershof sowie der Grundschule aus Bohnsdorf abgedeckt. In der Ferienzeit gibt es ein buntes und vielfältiges Programm, welches eine sorgfältige Planung der Aktivitäten einschließt. In den Sommerferien fahren die Hortkinder regelmäßig zu einer 5-tägigen Ferienfahrt.

Außerdem begleiten wir Klassenfahrten, den Schwimmunterricht, Wandertage, Sportwettkämpfe und Exkursionen.

3.5 Leitziel 5

An unserer Schule gibt es vielfältige Traditionen und Angebote, die die Interessen und Talente unserer Schüler fördern und das Schulleben bereichern.

                                                                                                                                            

1. Schultag bis zu den Herbstferien

Projektwoche in der ersten Schulwoche

Alle Klassen der Schule (siehe Leitziel 2 Abs. 5 S. 7) Schulteam
 

Einschulung der Lernanfänger

Unsere Lernanfänger werden mit einem Programm der Klassenstufe 2 eingeschult.

2. Klassenstufe

Erzieher/Klassen-lehrer/Musiklehrer

  Zuckertütenfest Alle Hortkinder begrüßen die Erstklässler mit einem kleinen Programm und einem Fest. OGB
  Inselfest

In Zusammenarbeit mit dem Schmöck-witzer Ortsverein, Teilnahme am Rahmenprogramm Kl. 2 – 6, Chor

Schulleitung/

Vorstand/Förder-verein

 

Crosslauf

Herbstlauf an der Schmöckwitzer Badewiese Sportlehrer
  Tag der offenen Tür Freitag vor dem Anmeldezeitraum findet dieser Tag in Zusammenarbeit mit dem Förderverein statt

Kunstlehrer/

Hort/Förderverein

  Minimarathon

Teilnahme am Berliner Minimarathon

Sportlehrer
  Waldtag mit dem Förster Waldaktionen für die Kinder der Kl. 1 - 4

OGB

nach den Herbstferien bis zu den Weihnachts-ferien

Vorlesewettbewerb

Klassen 4 - 6

Deutschlehrer
 

Martinsumzug

Feierlicher Laternenumzug durch Schmöckwitz, gemeinsam mit den Kindern der evang. Kita und der Kita „Kleine Fische“ OGB, Förderverein
  Besuch des Friedrich-stadtpalastes Kinderrevue für alle Klassen OGB
 

Nikolausstaffel im OGB

Hort OGB
 

Projekttag: Weihnachtsbasteln

Offenes Weihnachtsbasteln im OGB

OGB
 

Weihnachtscafe mit Weihnachtsaufführung

Jährlich wechselndes Programm

Eltern der Klassen-stufe 1/Chor

PB Darstellendes Spiel

  Weihnachtssingen

Gemeinsames traditionelles Singen mit allen Schülern am letzten Schultag vor Weihnachten

Musiklehrer
1. Schultag im neuen Jahr bis zu den Winter-ferien

Farbenfest im OGB

Hortkinder OGB
 

Mathetag mit Pangea-Wettbewerb

Klassenübergreifende mathematische Angebote für alle

Mathelehrer/

Kooperation Gymnasium

nach den Winter-

ferien bis zu den Oster-ferien

Fasching

Kl. 1 – 6 nach Möglichkeit im FEZ

OGB
 

Lesenacht

Wechselnde Klassen

Bezugserzieher
  Osterprojekt

Offene Angebote

OGB
  Schwimmwettkampf der Köpenicker Schulen

Schüler der Kl. 3

Schwimmlehrer
 

Ergometerrudern

Vorbereitung Kl. 3 - 5 in Kooperation mit der Rudergemeinschaft   Rotation Ruder e.V. Sportlehrer
nach den Osterferien bis zu den Sommer-ferien

Frühlingsfest des Fördervereins

Kaffeestube, Grillstand, Trödelmarkt, Sponsorenlauf, Aufführungen des Chores und der PB-Gruppe „Darstellendes Spiel"

Förderverein,

Musiklehrer,

Chor, PB Dar-stellendes Spiel,

Sportlehrer

  Praktische Radfahrprüfung im Straßenverkehr

Klasse 4 und Sachkundelehrer der Kl. 4 (siehe Leitziel 6)

Sachkundelehrer Kl. 4
 

Schulwandertag

Gemeinsamer Ganztagsausflug aller Klassen

Frau Ritter,

Frau Buchmann

  Grünauer Meile Offene Teilnehmergruppe

Elternvertreter,

Sportlehrer,

  Uferbahnlauf Offene Teilnehmergruppe

Elternvertreter,

Sportlehrer

 

Fußballheldenturnier

SV Schmöckwitz –

Eichwalde

Offene Teilnehmergruppe Elternvertreter, Bezugserzieher
  Sportfeste

Alle Klassen

Sportlehrer
  Drachenbootrennen

Klassen 5 und 6 an der offenen Berliner-und Brandenburger Schülermeisterschaft

Sportlehrer
 

Projekttage im OGB

Thematische Festvorbereitungen (z.B. Indianer, Märchen, Piraten…)

OGB
 

Schnuppertag für die zukünftigen Erstklässler

Eine Unterrichtsstunde für die neuen Erstklässler, eine Hofpause und eine Sportstunde

SAPh,

Sportlehrer

 

Verabschiedung der

6. Klassen

Abschiedsprogramm der Schüler,

feierliche Zeugnisübergabe

Klassenlehrer

Schulleitung

Musiklehrer

Sommer-ferien Ferienfahrt im OGB Hortkinder OGB

Im Jahresablauf nehmen unsere Schüler an folgenden Sportwettkämpfen teil:

  • Schulcup-Crosslauf,
  • Drumbo-Cup,
  • Mehrkampfmeisterschaften,
  • Ergometerrudern,
  • Sprintwettbewerbe,
  • Grünauer Meile,
  • Uferbahnlauf,
  • Drachenboot ,
  • Floorball,
  • Fußballhelden,

In den Stunden zur Profilbildung (PB) entscheiden sich die Schüler der Klassen 5 und 6, je nach Interessen und Neigungen, für einen Kurs aus dem sportlichen oder künstlerischen Bereich, der wöchentlich stattfindet (zwei Unterrichtsstunden).

Weiterhin können die Schüler an zusätzlichen außerschulischen Angeboten auf dem Schulgelände im Nachmittagsbereich teilnehmen, z.B.

  • Instrumentalunterricht in der Musikschule Primus (Kl.1-6),
  • Fußball (Kl. 1–4),
  • Karate,
  • Tastenschreibprogramm (Kl. 4),
  • Spanisch (Kl. 6),
  • Französisch (Kl. 6),
  • Modellbau (ab Kl. 4),
  • Homepage (ab Kl. 3),
  • Floorball (ab Kl. 2).


3.6 Leitziel 6

Wir streben eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern unserer Schüler an und pflegen Kontakte zu außerschulischen Partnern.

Gemeinsam unterstützen wir uns in der Erziehungsarbeit, bei der unsere Schüler im Mittelpunkt stehen.

Informationen über das Arbeits- und Sozialverhalten, die Lernentwicklung und den Leistungsstand des jeweiligen Kindes bieten die Zeugnisse zum Halbjahr und zum Schuljahresende. Lehrer und Erzieher stehen nach Absprachen für individuelle Lern- und Entwicklungsgespräche bereit. Elternabende finden klassenbezogen und zusätzlich zentral zu speziellen Themen, mindestens einmal im Jahr, statt. Diese sind ein wichtiges Forum für den Austausch und die Weitergabe von Informationen.

Dazu nutzen wir:       

  • Klassenelternversammlungen,
  • Lehrersprechstunden,
  • ausführliche Einzelgespräche,
  • Feste und Höhepunkte,
  • GEV-Versammlungen,
  • Schulkonferenzen,
  • Fördervereinssitzungen,

Da viele Kinder morgens gebracht und am Nachmittag abgeholt werden, ist der Erzieher auch oft Vermittler von schulischen Anliegen.

Eltern haben folgende Möglichkeiten, sich über die Unterrichts- und Hortarbeit zu informieren:

  • Einsichtnahme in unser Schulprogramm,
  • Einsichtnahme in unser Wochenangebot (Hort),
  • Aushänge – Infotafeln,
  • Elternbriefe
  • Teilnahme an Versammlungen/Infoabenden,
  • persönliche Gespräche,


Bei uns werden Kontakte gepflegt:

Evangelischer Kindergarten Schmöckwitz

Kita Baderseestraße Grünau

Kita „Kleine Fische“ Schmöckwitz

Kita kleiner Fratz

Kita Waldspielhaus

Kita Wasserschlösschen

Tag der offenen Tür für Eltern, Kinder und Erziehern

Hospitationen in den Kitas durch Lehrer

Gedankenaustausch zwischen Kitas und Schule

Schnupperstunde für Lernanfänger (spätes Frühjahr)

Einladung der Kitas in die Schule zu besonderen Veranstaltungen

Musikschule Primus

Gemeinsame Planung und Durchführung von:

- Konzerten und Theaterstücken

- Teilnahme am Theaterwettstreit in Zusammenarbeit
   mit der Musiktheatergruppe und dem „Schul-

   orchester“

- Instrumentenkarussell: Einbindung in den Musik-
   unterricht der Schulanfangsphase (Saph)

- Chor

- Elternorchester

Landesmusikakademie

- Teilnahme an Weiterbildungen

- Austausch mit Mitarbeitern der Landesmusikakademie

- Kontakt zum „Landesmusikliederarchiv“

AFS

(Arbeitskreis für Schulmusik)

- Teilnahme an Weiterbildungen und Workshops

- Teilnahme an der jährlichen Musikfachtagung

- Austausch mit Musiklehrern anderer Schulen

Köpenicker Stadttheater

- Besuch von Theateraufführungen und Workshops

Lehrkabinett am Teufelssee

- die Klassen 1 - 4 besuchen im Rahmen des Sach-
   kundeunterrichts das Lehrkabinett

- die Besuche sind themengebunden (Rahmenlehrplan)
   und langfristig geplant

- die Anfahrt erfolgt mit den öffentlichen Verkehrs-
   mitteln

Freilandlabor Kaniswall: unsere Schule verbindet eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Freilandlabor.

- Klassenstufe 1 - 4: sachkundliche Themen und Basteln

- Klassenstufe 5 und 6: naturwissenschaftliche Themen

- Themen des Rahmenlehrplanes als Grundlage für
   Exkursionen

Revierförster (Herr Wehner)

- Die Klassen 1 - 6 können nach Absprache mit unserem Revierförster Lehrwanderungen durch den heimischen Forst durchführen, in denen unsere Schüler noch mehr für ihre Umwelt und damit verbundene Probleme sensibilisiert werden sollen.

- Es finden gemeinsame Waldsäuberungsaktionen statt

- Herr Wehner unterstützt uns bei Projekten (durch die Bereitstellung von Holz und anderen Naturmateria-lien)

- Eine Klasse schlägt gemeinsam mit dem Förster einen Weihnachtsbaum für unsere Schule.

In der Verkehrserziehung im Rahmen des Sachkundeunterrichtes findet am Ende der Klassenstufe 4 in Zusammenarbeit mit der Polizei und der Jugendverkehrsschule eine Radfahrprüfung statt. Sie besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Nach erfolgreichem Abschneiden erhalten die Schüler einen Radfahrpass.

Bereits ab Klasse 3 wird durch theoretische Unterweisungen und praktische Übungen auf die Prüfung vorbereitet.


3.7 Leitziel 7

Das Team unserer Schule entwickelt regelmäßig seine Fachkompetenzen weiter. Wir wenden neue Erkenntnisse in unserer täglichen Arbeit an und führen Bewährtes fort.

In pädagogischen Belangen nehmen innere und äußere Fortbildungen aller an Schule Beteiligten sowie Fachkonferenzen und Gespräche einen hohen Stellenwert ein.

Alle Kollegen nehmen regelmäßig an fachlichen und pädagogischen Fortbildungen teil und tauschen sich über die Inhalte im Lehrer- und Erzieherteam aus. Die Teilnahme an den regionalen Fachkonferenzen und Fachtagungen ist für alle Kollegen eine gute Möglichkeit, sich auch mit anderen Schulen über Methoden und Ideen auszutauschen und neue Erkenntnisse zu erwerben.

Im Team der SAPH und den Klassen 3-4 finden wöchentliche Zusammenkünfte statt, in denen die konkreten Phasen der Lern- und Erziehungsarbeit gemeinsam mit Lehrern und Erziehern geplant und aufeinander abgestimmt werden. Klassenbezogen finden wöchentliche Absprachen zwischen Lehrer und Erzieher statt.

3.8 Leitziel 8

Wir haben eine gesprächsbereite und kompetente Schulleitung, die alle Mitarbeiter unterstützt und die Schule nach außen souverän vertritt.

Führungsverantwortung zeigt sich durch vorbildliches Verhalten bei der Umsetzung der gemeinsamen pädagogischen Werte und Grundsätze und das Initiieren und Fördern von Innovationen.

Die Schulleitung ermutigt und motiviert die Mitglieder der Schulgemeinschaft bei der Übernahme von Verantwortung und trägt zur Lösung von Konflikten bei. Sie unterstützt die verschiedenen Personengruppen und Gremien in der Wahrnehmung ihrer Beteiligungsrechte.

Die Schulleiterin repräsentiert die Schule nach außen, fördert und unterstützt die Kooperation mit außerschulischen Partnern. Sie vermittelt gegenüber der Schulgemeinschaft und den außerschulischen Partnern die Ziele und Strategien der Schule.

Die Schulleitung initiiert die Entwicklung und Abstimmung von Zielen und Maßnahmen in den Qualitätsbereichen Unterricht, Erziehung, Organisation, Personal und Schulleben. Sie besucht die Lehrkräfte im Unterricht, achtet auf die Rahmenlehrplanumsetzung und fordert die Einhaltung und Umsetzung pädagogischer Konzepte der Unterrichts- und Erziehungsarbeit ein.

Zur wechselseitigen Rückmeldung und Förderung konstruktiver Kommunikation führt sie einmal im Jahr mit allen Mitarbeitern ein Personalentwicklungsgespräch durch.

Die Schulleitung engagiert sich für die Beschaffung und Sicherung personeller, finanzieller und sächlicher Ressourcen, auch unter Einbeziehung der Sponsoren. Sie sorgt für die Einhaltung der Rechtsvorschriften.

Die Gremien werden bei der Erarbeitung und Festsetzung der Grundsätze für die Verteilung der Ressourcen beteiligt. Zuständigkeiten und Aufgabenverteilung sind klar geregelt.

Der Förderverein der Schule wird regelmäßig über die Vorhaben informiert und unterstützt das Schulleben.

4. Projekte

4.1 Gute und Gesunde Schule

Um Gesundheit zu einem Schwerpunkt der künftigen Schulentwicklung zu machen, nahm die Schmöckwitzer Insel-Schule ab September 2011 am Landesprogramm für die „Gute gesunde Schule“ teil. Ziel des Programms ist es, Schule als einen Raum für gesundes Lernen und Leben zu gestalten. Durch Gesundheitsinterventionen sollen die Bildungsqualität insgesamt verbessert und spezifische Ziele der Gesundheitsbildung verwirklicht werden, die zum Bildungs- und Erziehungsauftrag von Schule gehören.

Das Verständnis von „Gesundheit“ wird hierbei ähnlich der Definition der Weltgesundheitsorganisation von 1948 als Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens gesehen. Schüler, Lehrer und Erzieher sollen sich in der Schule wohlfühlen, gerne arbeiten und lernen. Im Folgenden wird die Schwerpunktsetzung beschrieben.

Folgende Maßnahmen sind fest etabliert:

  • verbindliche Frühstückspause für alle Klassenstufen – gesundes Frühstück,
  • Milchpause,
  • Ausleihe von Sport-und Bewegungselementen in den Hofpausen,
  • Teilnahme der Kinder am Essensausschuss (z.B. Qualitätssicherung durch Probeverkostung).

4.2 Schuljahresprojekt

In jedem Schuljahr führen wir möglichst ein schulübergreifendes sportliches oder künstlerisches Jahresprojekt mit Unterstützung von externen Partnern durch.


4.3 Klassenreisen – ein besonderes Erlebnis

Klassen- und Projektfahrten spielen im Schulleben eine sehr wichtige Rolle. Sie sind unverzichtbar und wirken wegen ihres lebenslangen Erinnerungswertes besonders nachhaltig.

Klassenfahrten fördern in besonderem Maße die soziale und emotionale Entwicklung der Kinder. Gemeinsame Erlebnisse und Erkundungen in der freien Natur, Spiele und sportliche Aktivitäten tragen zu unvergesslichen Erlebnissen bei. Das Gruppengefühl einer Klassengemeinschaft wird gestärkt. Pädagogen und Kinder lernen sich in einem Rahmen außerhalb der Schule besser kennen. Besonders Schüler mit sozialen Schwierigkeiten werden Chancen zur besseren Integration in die Klassengemeinschaft geboten.

An unserer Schule gehören Klassenfahrten aus den genannten Gründen zum Schul-programm (z.B. Boitzenburg, Boltenhagen, Frauensee, Halbe, Janov nad Nisou, Petkus, usw.).

5. Ergebnisse

5.1 Übergang Oberschule

zum Schuljahr Jahrgang Empfehlung Gymnasium

Empfehlung

Sekundarschule

Übergang

Gymnasium

Übergang

Sekundarschule

2013/2014

4

6

4

16

5

3

16

5

2014/2015

4

6

6

16

3

4

16

3

2015/2016

4

6

4

16

-----

11

2

14

13

5. 2 Vera

Diese Grafik zeigt, wie sich 2015 die Schüler der einzelnen Schulen auf die Kompetenzstufen verteilen. Außerdem wird ein Vergleichswert für die Schule dargestellt, welcher die spezifischen Rahmenbedingungen (Anteil von Schülern mit Lernmittelbefreiung und nichtdeutscher Herkunft) berücksichtigt („Vergleichsgruppe“).

Diese Vergleichsgruppe besteht aus sechs Schulen, die unserer Schule in Bezug auf die Rahmenbedingungen ähnlich sind.


5.3 Schulinspektion: Ergebnisse Juni 2011

Qualitätsprofil der Schule                                                                                    14.Oktober 2016

 

Buza, Scheel, Kachur

6. Entwicklungsvorhaben

Implementierung des neuen Rahmenlehrplans

Verantwortlich: Schulleitung, Fachkonferenzleitung, Steuergruppe

Datum:

29.09.2016

 
Mitglieder der Arbeitsgruppe

Kurzbeschreibung/Konzept

Wie ist es im Moment? Welche „Probleme“ gibt es?

Wie, womit oder wodurch wollen wir dieses Ziel erreichen?

Ein neuer RLP ist ab dem Schuljahr 2017/18 wirksam.

Wir verfügen über ein schulinternes Curriculum „Förderung der Bildungssprache“ vom Oktober 2012, das den Ansprüchen und Erfordernissen des neuen Rahmenlehrplans und der schulischen Situation angepasst werden muss.

Wir werden uns den Inhalten des RLPs auf den Fachkonferenzen auseinandersetzen und die Unterstützungsangebote des Lisums nutzen:

http://www.berlin.de/sen/bildung/unterricht/faecher-rahmenlehrplaene/rahmenlehrplaene/#vorgaben,

http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/rlp-online/startseite/.

Wir werden einen Studientag im Schuljahr 2016/17 durchführen und bei der regionalen Fortbildung um externe Beratung bitten/nachfragen.

Materielle/personelle Ressourcen

Was steht dem EW-Vorhaben zur Verfügung?

Personen, Zeit, Sitzungsturnus

Material, Finanzen, Räume

Bewertung und Behandlung der Integrationskinder

- Schulinterne Fortbildung

- Fachkonferenzen

- Studientage mit externen Fachleuten

- Schulberater

- Verfügungsfonds

Handlungsziele des Vorhabens

Beschreibungs-Analyse

Worum geht es? Was wollen wir erreichen?

-  Verstehen und Durchdringen des neuen RLPs

- Konkretisierung für den Unterricht

- Praxisorientiertes Konzept

- Anpassung und/oder Erneuerung der schulinternen
   Curricula

- Bewertungskonzept kennenlernen, verstehen und
   anpassen

Aktionsplan/Zeit-Maßnahmenplan

Was?

RLP Lesen

Beratung in Fachkonferenzen

Studientag

Erstellen neuer schulinterner Curricula

Vorstellen und Genehmigung in GK/SK

Umsetzung /Anwendung des neuen RLPs

Wer ?

Schulleitung, Kollegium,

Fachkonferenzen

Bis wann? (terminiert)

Bis Dez. 2016

Bis Dez. 2016

Bis Feb. 2017

Bis Juli 2017

Bis Juli 2017

Ab September 2018

Überprüfung/Evaluation

Bericht: Woran erkennen wir, dass die Ziele erreicht sind? Das haben wir erreicht.

Indikatoren formulieren (messbar)

Zeitschiene wird eingehalten.

Protokolle der Fachkonferenzen liegen der SL vor.

Zum 01. August 2017 liegen die schulinternen Curricula für die Kernfächer vor und werden von der SK genehmigt.

akzeptiert

Die Mitglieder der GK akzeptieren die Zielmotivation.

Abstimmung in GK am 05.01.2017

Einstimmig in der Schulkonferenz am 12.01.2017 beschlossen

         

Abkürzungen:

HSP     Hamburger Schreib-Probe Sie ist ein Rechtschreibtest, der hilft, das Rechtschreibkönnen und die grundlegenden Rechtschreibstrategien der Schüler einzuschätzen.

LauBe  -Lernausgangslage Berlin In den ersten Wochen der Schulanfangsphase bekommen alle Kinder ein Heft „LauBe“, in dem Aufgabenstellungen Zu Mathematik und Deutsch enthalten sind. Die Antworten zu den Aufgabenstellungen geben Auskunft über das, was jedes Kind bereits kann, und sind Grundlage für die individuelle Förderung in der Schulanfangsphase.

LRS - Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten. Sie werden aus pädagogischer Sicht als Verzögerung der Lese-Rechtschreib-Entwicklung ohne Bezug zur Intelligenz definiert.

ndH     - nichtdeutscher Herkunftssprache

Das sind Schüler, deren Mutter- bzw. Familiensprache nicht deutsch ist. Die Staatsangehörigkeit ist dabei ohne Belang; entscheidend ist die Kommunikationssprache innerhalb der Familie.

OGB    - Offener Ganztagsbetrieb

Je nach Bedarf der Eltern können Schüler in der Zeit von 8.00 Uhr bis 18.00Uhr in der Schule unterrichtsergänzende Bildung wahrnehmen.

Saph - Schulanfangsphase Sie umfasst das erste und zweite Schuljahr. Kinder können ein drittes Jahr in der Saph verweilen, ohne dass dies als Sitzenbleiben gewertet wird.

VERA: Vergleichsarbeiten

PB: Profilbildung(2 Stunden für die Schwerpunktbildung Kl.5+6 lt. Grundschulverordnung)

RLP Rahmenlehrplan

GK Gesamtkonferenz

SK Schulkonferenz

LuK Lehrer unterer Klassen

Nawi Naturwissenschaften

Gewi Gesellschaftswissenschaften

 

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